Aktuelles   ·   Veranstaltungen   ·  Literaturarchiv   ·   Bibliothek   ·   Bestände   ·    Hildebrandhaus   ·   Kontakt                          Start   ·   Verein  

   

 

 

 

Aktuelles

 

Dass man bei der Googlesuche Monacensia unweigerlich auf unsere Website „Monacensia Aktuelles“ stößt, werden wir auch künftig nicht vermeiden können, da die Monacensia kein eigene Website hat, sondern innerhalb des Portals der Stadtbibliothek zu finden ist.

 

Das komplett renovierte Hildebrandhaus mit Präsenz- und Ausleihbibliothek der Monacensia und mehreren Ausstellungen ist ab sofort wieder öffentlich zugänglich.

 

Offizielle Webseite der Monacensia im Hildebrandhaus:

www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia

 

 

Öffnungszeiten
Montag  bis Mittwoch, Freitag 9.30 bis 17.30 Uhr
Donnerstag 12 bis 19 Uhr
Ausstellungen auch Samstag, Sonntag, jeweils 11 bis 18 Uhr
 

 

»Café mon«

Von Dienstag bis Sonntag, immer ab 11 Uhr, freut sich das Team des Café MON, Sie im Glasanbau der Monacensia im Hildebrandhaus und bei gutem Wetter auf den zwei Terrassen im Garten begrüßen zu dürfen. Genießen Sie entspannte Lesestunden bei Kaffee und Kuchen oder illustre Gespräche bei Wein und Bier – wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Bei Reservierungsanfragen wenden Sie sich bitte an das Team vom Café MON

Email: info@cafe-mon.de

Telefon: 089/165244

 

Café MON
Monacensia im Hildebrandhaus
Eingang Siebertstr. 2
81675 München

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, ab 11 Uhr (Montag Ruhetag)

www.cafe-mon.de

 

 

FÜHRUNGEN IM HILDEBRANDHAUS

 

 

 

Dezember

Führung durch die neu sanierten Räume der Monacensia
jeweils Donnerstag, 17.30 Uhr
Termine: 7.12. / 14.12. / 21.12.2017

Führung durch die Sonderausstellung »Mon Oncle. Klaus und Heinrich Mann«

jeweils Samstag, 14 Uhr
Termine: 2.12. / 09.11 / 16.12.2017

Führung durch die Dauerausstellungen

»Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann. Von der Boheme zum Exil«

und »Das Hildebrandhaus - Biografie einer Künstlervilla«
jeweils Sonntag, 14 Uhr
Termine: 3.12. / 10.12. / 17.12.2017

 

 

Januar

Führung durch die Monacensia im Hildebrandhaus
und durch die Dauerausstellung »Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann«
jeweils Donnerstag, 17.30 Uhr
Termine: 11.1. / 18.1. / 25.1.2018

Führung durch die Sonderausstellung »Mon Oncle. Klaus und Heinrich Mann«
jeweils Samstag, 14 Uhr
Termine: 6.1. / 13.1.2018

Führung durch die Dauerausstellungen
»Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann. Von der Boheme zum Exil«
und »Das Hildebrandhaus - Biografie einer Künstlervilla«
jeweils Sonntag, 14 Uhr
Termine: 7.1. / 14.1. / 21.1. / 28.1.2018

 

 

Treffpunkt: jeweils Glasanbau, Eingang Siebertstr. 2

 

Die Führungen sind gebührenfrei. Ohne Anmeldung.
Eine Kooperation der Monacensia und der Münchner Volkshochschule.

Informationen zu den Führungen der Münchner Volkshochschule finden Sie unter www.mvhs.de.
 

 

Kontakt:

stb.monacensia.kult@muenchen.de

oder Tel. 480 98 39 -27 (-28)

 

 

Weitere Kontakte finden Sie hier

 

 

Bilder der neuen Monacensia:

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos © Eva Jünger/ Münchner Stadtbibliothek
 

 

 

 

 

 

______________________________

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

»Café mon« im Hildebrandhaus

Sammlungsbestand wird erweitert


Die Monacensia im Hildebrandhaus erwirbt den literarischen Nachlass des Schauspielers und Kabarettisten Dieter Hildebrandt, den institutionellen Nachlass der »Münchner Lach- und Schießgesellschaft« sowie den Vorlass des Schriftstellers und habilitierten Politologen Johano Strasser. Dies hat der Stadtrat der Landeshauptstadt München in der Sitzung des Kulturausschusses am 30. November beschlossen.
 

Der von der Ehefrau Dieter Hildebrandts überlassene Nachlass umfasst über 250 kabarettistische Texte sowie Glossen, Kritiken, Interviews, Laudationes, Urkunden und Preise sowie umfangreiche Korrespondenzen mit Kollegen, Schriftstellern, Politikern und Journalisten. Der vom derzeitigen Betreiber der »Münchner Lach- und Schießgesellschaft« angebotene Ankauf des ungewöhnlich umfangreichen Nachlasses der »Münchner Lach- und Schießgesellschaft« ermöglicht eine lückenlose Dokumentation des Kabaretts von der Gründung 1956 bis ins Jahr 2002, einschließlich der Gastspiele, Tourneen und Fernsehformate wie »Scheibenwischer« und »Schimpf vor 12«.
 

Der Vorlass von Johano Strasser ergänzt signifikant die Nach- und Vorlässe von relevanten Gegenwartsautorinnen und -autoren des Literaturarchivs der Monacensia.  Er umfasst unter anderem Korrespondenz des Schriftstellers mit Politikern und Literaten, Hörspiele, Theaterstücke, Gedicht und Laudationes.

Nach der systematischen Einarbeitung und Katalogisierung der erworbenen Nachlässe und des Vorlasses wird die Öffentlichkeit informiert. Im Anschluss stehen sie Wissenschaftlern, Studenten und Publizisten zur Auswertung zur Verfügung.

 

 

______________________________

 

 

 

Die Monacensia erwirbt den literarischen Nachlass von Willy Purucker

 

Willy Purucker wurde am 10. August 1925 in München geboren. Unmittelbar nach dem Krieg begann seine Lehrzeit unter Erich Kästner als Journalist und Karikaturenzeichner für die »Neue Zeitung« in München. Ab 1947 arbeitete er für den Bayerischen Rundfunk und hielt dem Sender über fünf Jahrzehnte die Treue. Er gehörte zu den Pionieren der ersten Stunde, die mit Talent, Unbekümmertheit und Neugier vieles einfach ausprobierten. Willy Purucker wurde ein genauer, nie sentimentaler oder tümelnder Chronist der »kleinen Leute« und ihrer Schicksale im Zeichen großer gesellschaftlichen Veränderungen. Seine bekannteste Fernsehserie, »Die Löwengrube«, basiert auf seiner eigenen Hörspielreihe namens »Die Grandauers und ihre Zeit«. In 32 einstündigen Sendungen begleitet Willy Purucker die Lebenswege zweier Familie vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er-Jahre – 32 Sternstunden des Bayerischen Fernsehens. Der bis ins hohe Alter produktive Autor schrieb auch Drehbücher für drei Tatort-Folgen und zahlreiche Hör- und Fernsehspiele. Willy Purucker starb am 6. Februar 2015 in Garmisch-Partenkirchen.
Der Nachlass enthält vor allem Korrespondenz und Manuskripte.

 

 

 

______________________________

 

 

 

 

Willy Purucker © privat

NEU IM »LITERATURPORTAL BAYERN«

Die Monacensia nimmt den 70. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Dachau zum Anlass für ein neues »Thema« im  »Literaturportal Bayern«:

»Literarischer Widerstand. Europas Dichter im KZ Dachau«

»Literatur – selbst im Angesicht des Todes? Warum eigentlich nicht?«, schrieb der niederländische Autor Nico Rost in seinem berühmten Buch »Goethe in Dachau«. Schreiben im Konzentrationslager war eine lebensgefährliche Form von Widerstand, selbst wenn niemand wusste, ob das Geschriebene das Lager jemals verlassen würde. Unter den Häftlingen im Konzentrationslager Dachau befanden sich zahlreiche Schriftsteller aus ganz Europa. Eine Auswahl stellt die Autorin Dr. Michaela Karl im Literaturportal Bayern vor.

Hier geht es weiter zum Thema »Literarischer Widerstand. Europas Dichter im KZ Dachau« im Onlineportal
 


Das »Literaturportal Bayern« ist ein Online-Projekt der Bayerischen Staatsbibliothek in Kooperation mit der Monacensia, dem literarischen Gedächtnis der Stadt München, getragen und begleitet vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, unterstützt von der Landeshauptstadt München, gefördert von der Bayerischen Sparkassenstiftung.

 

 

 

______________________________

 

 

 

 

Wachturm B des KZ Dachau, April 1945 © Monacensia

Die Monacensia erwirbt den literarischen Nachlass des Schriftstellers Friedrich Reck-Malleczewen

 

Die Monacensia, das Literaturarchiv der Stadt München, erwirbt den literarischen Nachlass des Schriftstellers Friedrich Reck-Malleczewen, geboren 1884 auf dem ostpeußischen Gut Malleczewen, gestorben 1945 im KZ Dachau.

 

Der Nachlass bildet den literarischen, politischen und biografischen Kosmos eines komplexen und außergewöhnlichen Schriftstellers ab: ein Bestsellerautor, der sich zum schonungslosen Gegner der Nationalsozialisten entwickelte. Über 30 Jahre lebte Reck-Malleczewen in München und Oberbayern und pflegte enge Bindungen zum literarischen Leben der Stadt, unter anderem zählt er zu den Gründungsmitgliedern des Tukan-Kreises. Der Ankauf wurde am 12. März 2015 durch den Kulturausschuss des Münchner Stadtrats beschlossen.

Nach einer Offizierslaufbahn und einem Medizinstudium zieht Reck-Malleczewen 1914 nach Pasing bei München, wo er als freier Journalist und Schriftsteller arbeitet. Er verfasst Beiträge für namhafte Zeitungen und brilliert als populärer Unterhaltungsschriftsteller. Sein erfolgreichster Roman »Bomben auf Monte Carlo«, wird 1931 mit Hans Albers und Heinz Rühmann verfilmt. Noch in der Weimarer Republik begriff sich Friedrich Reck-Malleczewen als Teil einer geistigen und gesellschaftlichen Elite, blieb Monarchist und Fortschrittsfeind und setzte zunächst seine Hoffnungen auf eine »konservative Revolution« der Nationalsozialisten. Diese zerschlugen sich rasch und machten ihn zu einem erbitterten Gegner Hitlers und des Dritten Reichs. Sein 1937 begonnenes »Tagebuch eines Verzweifelten« zählt zu den hellsichtigsten Dokumenten über die Nazibarbarei. Aufgrund einer Denunziation wurde Friedrich Reck-Malleczewen am 29. Dezember 1944 auf seinem Gut Poing im Chiemgau von der Gestapo verhaftet und am 9. Januar 1945 ins KZ Dachau gebracht, wo er im Februar 1945 ums Leben kam.

 

 

Beim Allitera Verlag München wird in der Reihe edition monacensia  (herausgegeben von Elisabeth Tworek, Leiterin der Monacensia) im Mai 2015 erscheinen:

 

 

 

 

Friedrich Reck-Malleczewen

Tagebuch eines Verzweifelten. Zeugnis einer inneren Emigration

 

Mit einem Nachwort von Peter Czoik

 

 

ISBN: 978-3-86906-707-0
Allitera Verlag
220 S., Paperback
€ 16.90

 

Hier bestellen

 

 

 

______________________________

 

 

 

 

Friedrich Reck-Malleczewen © Foto: Pasinger Archiv

Die Monacensia erhält den literarischen Nachlass von Horst Mönnich
 
Die Monacensia erhielt im Juni 2014 den literarischen Nachlass des Schriftstellers Horst Mönnich als Schenkung seiner Familie. Das literarische Archiv umfasst 30 Kartons mit Korrespondenzen, Manuskripten, Interviews, Tagebüchern, Fotos und persönlichen Dokumenten. Genügend Material also, um den inzwischen nahezu vergessenen einstigen Bestseller-Autor und kritischen Beobachter der deutschen Nachkriegsgesellschaft wieder zu entdecken.
 
Horst Mönnich wurde am 8. November 1918 in Senftenberg in der Niederlausitz geboren. Nach dem frühen Tod seiner Eltern verbrachte er seine Jugendzeit in Fürsorgeeinrichtungen der Nationalsozialisten. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Soldat der Luftwaffe und geriet in britische Kriegsgefangenschaft. Die Zeit im Lager markierte für Horst Mönnich einen Neuanfang, auch in literarischer Hinsicht. Früh wurde er Mitglied der Gruppe 47. »Aus dem Nichts eine neue deutsche Literatur entstehen zu lassen«, wurde zum erklärten Ziel seines literarischen Schaffens. Mönnich schrieb Reportagen über das Leben im geteilten Deutschland und wurde zum Chronisten des deutschen Wirtschaftswunders. Sein Thema wurde die Geschichte der deutschen Industrie. Die Autostadt hieß sein Bestseller-Roman über Wolfsburg und VW, der einen jahrelangen Rechtsstreit mit dem Konzern nach sich zog. Für den NDR verfasste er preisgekrönte Hörspiele und legendäre Radio-Krimis. Seit 1952 lebte der Schriftsteller mit seiner Familie in Breitbrunn am Chiemsee. Sten Nadolny, der Horst Mönnich schon als Jugendlicher im Haus seiner Eltern kennen und schätzen gelernt hatte, widmete ihm seinen 2012 erschienen Roman Weitlings Sommerfrische. Horst Mönnich starb am 21. Januar 2014 im Alter von 95 Jahren.

 

 

 

______________________________

 

 

 

 

Die Monacensia erwirbt das literarische Archiv von

Gert Heidenreich

 

Seit vier Jahrzehnten lebt der Schriftsteller Gert Heidenreich, geboren 1944 in Eberswalde bei Berlin, in München beziehungsweise am Starnberger See und ist aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Der Vorlass bildet die letzten 50 Jahre eines produktiven und vielseitigen Schriftstellerlebens ab. Als Romancier, Lyriker, Bühnenautor, Essayist sowie als virtuoser Sprecher von Hörbüchern und Fernsehdokumentationen hat Heidenreich ein äußerst umfangreiches Werk vorzuweisen. Der Ankauf schließt die noch kommenden literarischen Produktionen Gert Heidenreichs ein und wurde am 13. März durch den Kulturausschuss des Münchner Stadtrats beschlossen.

 

Immer wieder setzt Gert Heidenreich sich mit seiner Wahlheimat München auseinander, etwa in seiner Gesellschaftssatire „Abschied von Newton“ von 1998. Gert Heidenreich ist ein politischer Autor. Der bekennende Alt-68er betrachtet seine Generation mit kritischem, nie verklärendem Blick. Gemeinsam mit dem Regisseur Edgar Reitz schrieb er das Drehbuch zum Kinofilm „Die andere Heimat“, der 2013 beim Festival in Venedig mit großem Erfolg gefeiert wurde. Zu den zahlreichen Preisen, mit denen das Werk von Gert Heidenreich ausgezeichnet wurde, zählen der Adolf-Grimme-Preis, der Marieluise Fleisser-Preis der Stadt Ingolstadt, der Förderpreis Literatur (heute Literaturpreis) der Landeshauptstadt München, der Hörbuchpreis des Buchhandels und der Osterwold Preis für die beste Hörbuchinterpretation. Seit 2004 ist Gert Heidenreich Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, seit 2011 dort Direktor der Abteilung für Literatur. Gert Heidenreich feiert am 30. März 2014 seinen 70. Geburtstag.

 

Mit dem Ankauf erhält die Monacensia über 30 Arbeitsbücher, Kladden, Tagebücher, Notizen und Entwürfe, mehr als 30 Leitzordner mit Manuskripten zu Romanen, Erzählungen, Essays und Gedichten sowie über 200 Mappen mit autobiografischen Dokumenten, publizistischen Arbeiten und Recherchematerialien. Des Weiteren enthält der Vorlass Korrespondenzen mit  Autoren wie beispielsweise Walter Jens, Günter Grass, Heinrich Böll sowie mit Verlagen, Redaktionen, Rundfunk- und Fernsehanstalten, insbesondere mit dem Bayerischen Rundfunk. Zahlreiche Disketten mit E-Mail-Korrespondenz, DVDs und Videokassetten mit Interviews und Beiträgen über Gert Heidenreich ergänzen die Materialien.

 

Nach der systematischen Einarbeitung und Katalogisierung steht das Archiv von Gert Heidenreich Wissenschaftlern, Studenten und Publizisten zur Auswertung zur Verfügung. 

 

 

 

______________________________

 

 

 

 

»Auf den Spuren berühmter Liebespaare in Bayern«

Die Monacensia lädt ein zu einer Spurensuche

 

Die Schönheit der Landschaft, die Kultur in den Städten und nicht zuletzt die vielgepriesene Liberalitas Bavariae führten dazu, dass es besonders zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Politiker, Philosophen, Künstler und Intellektuelle nach Bayern verschlug. Darunter auch Paare, die es zu außerordentlicher Berühmtheit brachten. Viele von ihnen haben Literaturgeschichte geschrieben. An ihrem Beispiel zeigt sich, dass der Begriff »Paar« schon vor über 100 Jahren weitaus mehr beinhaltete als zwei Menschen, als Mann und Frau, als Du und ich. Welche Paare in Bayern gelebt haben, können Sie jetzt auf dem Literaturportal Bayern nachlesen.

Das Literaturportal Bayern ist ein Projekt der Bayerischen Staatsbibliothek in Kooperation mit der Monacensia, dem Literaturarchiv der Stadt München, getragen und begleitet vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, unterstützt von der Landeshauptstadt München, gefördert von der Bayerischen Sparkassenstiftung.

 

 

 

 

 

______________________________

 

 

 

 

»Rebellisches Bayern«

Die Monacensia lädt ein zu einer Spurensuche

 

 

Aufruhr, Rebellion und Widerstand sind in Bayern seit Jahrhunderten zu Hause. Die Sozialrebellen, Bauernbündler, Frauenrechtlerinnen und Kaffeehaus-Revolutionäre waren schon immer eine Inspirationsquelle für Dichter und Schriftsteller. Alles über legendäre bayerische Räuber und Rebellen von den Bauernkriegen bis zur Revolution 1848 finden Sie jetzt auf dem Literaturportal Bayern.

 

Das Literaturportal Bayern ist ein Projekt der Bayerischen Staatsbibliothek in Kooperation mit der Monacensia, dem literarischen Gedächtnis der Stadt München, getragen und begleitet vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, unterstützt von der Landeshauptstadt München, gefördert von der Bayerischen Sparkassenstiftung.
 

 

Zum Literaturportal Bayern

 

 

 

______________________________

 

 

 

 

»Bayerische Enziane – D.H. Lawrence in Oberbayern«

Die Monacensia lädt ein zu einer Spurensuche
 

 

Seine Zeit im Isartal und in den bayerischen und tirolerischen Bergen hat D. H. Lawrence, der Autor der Lady Chatterley, einmal als die glücklichste seines Lebens bezeichnet. In seinem dichterischen Werk hat sie deutliche Spuren hinterlassen. Im »Literaturportal Bayern« lassen sich jetzt die autobiografischen und literarischen Wege des Dichters D.H. Lawrence (1885–1930) durch Oberbayern verfolgen.

 

Das »Literaturportal Bayern« ist ein Projekt der Bayerischen Staatsbibliothek in Kooperation mit der Monacensia, getragen und begleitet vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, unterstützt von der Landeshauptstadt München, gefördert von der Bayerischen Sparkassenstiftung.

 

 

 

 

 

______________________________

 

 

 

 

 

D.H. Lawrence

 

Neue Schenkung für die Monacensia Nachlass des Kulturchronisten und Publizisten Karl Ude

 

Der Journalist und Schriftsteller Karl Ude (1906–1997, Vater des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude, wurde in Düsseldorf geboren. Ude studierte ursprünglich evangelische Theologie, daneben aber auch Philosophie, Germanistik, Theaterwissenschaft, Kunst- und Musikgeschichte an Universitäten in Bonn, Marburg und Paris. Angezogen vom Schwabinger Kulturleben, ließ er sich 1926 in München nieder, wo er unter anderem Vorlesungen bei Artur Kutscher hörte, der später auch zu seinem Freundeskreis zählte.


Ude profilierte sich als namhafter Journalist, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung und als Chefredakteur von Welt und Wort. Parallel veröffentlichte er mehrere erzählerische Werke und Anthologien. Auszeichnungen wie der Tukan-Preis, der Ernst-Hoferichter-Preis und der Schwabinger Kunstpreis bezeugen gleichermaßen den Rang seiner literarisch-journalistischen Arbeiten wie auch seine Verbundenheit mit seiner Wahlheimat München. »Allgegenwärtig, wo es um Buch und Bild, um Bühne, Ausstellung und Museum geht, Münchens immerfort wissbegieriger Kultur-Chronist«, schreibt sein Schriftstellerfreund Wilhelm Lukas Kristl über Karl Ude. Seine Nachkommen schenkten den noch ungesichteten literarischen Nachlass im Dezember 2013 der Monacensia.

 

 

In der Reihe edition monacensia des Allitera Verlags ist eine Auswahl von Udes kulturellen Essays erschienen.

Karl Ude, Schwabing von innen
Kulturelle Essays
Mit einem Vorwort von Christian Ude
edition monacensia 2002
ISBN:978-3-935877-45-9
168 S., Paperback
€ 12.50

 

 

 

 

 

_______________________________

 

 

 

 

Neue Schenkung für die Monacensia Dokumente eines jüdischen Schicksals

 

Die Monacensia, das Literaturarchiv der Stadt München, hat eine Schenkung mit umfangreichen Briefen und Dokumenten des Münchner Historikers Prof. Dr. Siegmund Hellmann (18721942), Bruder der Schriftstellerin und Feuilletonistin Carry Brachvogel (18641942), erhalten. Das Konvolut mit rund 60 Briefen aus dem Zeitraum von 1938 bis 1942, Manuskripten und Originaldokumenten gibt einen intensiven Einblick in ein jüdisches Schicksal in München. Die Briefe sind hauptsächlich an die in der Schweiz lebende Schwiegertochter von Siegmund Hellmann gerichtet. Sie zeugen von den aussichtslosen Versuchen, außerhalb Deutschlands eine Existenz aufzubauen und von dem verzweifelten Bemühen, nicht die Hoffnung zu verlieren.

 

Mehr Informationen (pdf-download)

 

 

 

 

_______________________________

 

 

 

 

Neues Sammelgebiet: Die Monacensia widmet sich ab sofort auch der gezeichneten Literatur

 

 

Die Monacensia hat einen neuen Sammlungsschwerpunkt für sich entdeckt: Comic aus München. Durch Kontakte mit der Münchner Comicszene und den Besuchen von Comicfestivals wird mit Ausnahme von Kinder-Comics alles zusammengetragen, was einen München-Bezug hat. Gefragt sind nicht nur Hefte bzw. Bände, sondern auch Presseinformationen zu den jeweiligen Münchner Zeichnern und Textern und (Ausstellungs-) Materialien wie Postkarten, Aufkleber, Plakate, Flyer. Aktuell befindet sich der stetig wachsende Bestand am Anfang der Bearbeitungsphase. Spätestens mit der Wiedereröffnung des Hildebrandhauses nach der Sanierung soll die nicht ausleihbare Sammlung zur Einsicht und für Recherchen bereit stehen. Weitere Einzelheiten werden noch bekannt gegeben. Angedacht ist auch die Gründung eines festen Netzwerkes durch die Zusammenarbeit mit anderen Bibliotheken und Institutionen.

 

 

 

 

_________________________

 

 

 

 

 

Originalzeichnungen von Gerhard Schlegel und Elke Reinhart © Laska Comix, 2012

Die Monacensia erwirbt den literarischen Nachlass von Liesl Frank-Mittler

 

Die Monacensia hat den umfangreichen literarischen Nachlass von Liesl Frank-Mittler (1903–1979), Tochter der Operettendiva Fritzi Massary (1882–1969), erworben. Der Nachlass enthält die schriftlichen Hinterlassenschaften ihrer Mutter und deren Ehemann, dem Charakterschauspieler und Komiker Max Pallenberg (1877–1937). Des weiteren das literarische Archiv der drei Ehepartner von Liesl Frank-Mittler: des Münchner Schriftstellers Bruno Frank (1887–1945), des Regisseurs und Drehbuchautoren Leo Mittler (1893–1958) und des Journalisten und Drehbuchautoren Jan Lustig (19021979).

 

 

Mehr Informationen (pdf-download)

 

 

 

 

_______________________________

 

 

 

 

 

Liesl und Bruno Frank, 1944

Monacensia)

Per Mouseclick ins Archiv – Das Literaturarchiv der Monacensia präsentiert erstmals einen Nachlass in vollständig digitalisierter Form.

Die Monacensia stellt ab sofort unter www.mann-digital.de den literarischen Nachlass der Schriftstellerin und Journalistin Monika Mann (1910–1992) im Internet zur Verfügung.  Rund 500 Dokumente sind im Maßstab 1:1 in einem hochauflösenden, einwandfrei lesbaren Format einsehbar.


>>  ausführliche Presseinformation (pdf-download)

 

 

u

 

 

 

 

 

_______________________________

 

www.m

 

Monika Mann in Pacific Palisades, 

1940er Jahre; (Foto: Monacensia Literaturarchiv)

Aufbau einer »Forschungsstelle Literatur in Bayern«

 

Der Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, Prof. Bernd Huber und der Kulturreferent der Landeshauptstadt München, Dr. Hans-Georg Küppers, unterzeichneten am 4. Februar 2010 eine Kooperationsvereinbarung zum Aufbau der gemeinsamen »Forschungsstelle Literatur in Bayern«.

Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, durch eine Vernetzung des städtischen Literaturarchivs Monacensia mit dem universitären Lehrangebot das öffentliche Bewusstsein für das literarische Erbe der Stadt München zu fördern sowie Studierenden der LMU praxisorientierte Qualifizierungsmöglichkeiten in einer bestandserhaltenden Institution zu bieten. Mittels eines gezielten Lehrprogramms der LMU werden Studierende an die Bestände der Literatur in Bayern herangeführt, die in der Monacensia zur Erforschung und Auswertung zur Verfügung stehen. Das Forschungsangebot berücksichtigt insbesondere die umfangreichen Familie Mann-Bestände in der Monacensia.

Die Monacensia, die zur Münchner Stadtbibliothek gehört, hütet die literarischen Archive vieler bayerischer Autorinnen und Autoren, darunter Frank Wedekind, Annette Kolb, Franziska zu Reventlow, Carl Amery, Herbert Achternbusch und viele mehr.

Zu den Erwerbungen der Monacensia gehört seit 2009 auch das literarische Archiv des Schriftstellers Herbert Rosendorfer. Er war – stellvertretend für die Autorenschaft – bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen LMU und Stadt München anwesend. Prof. Herbert Rosendorfer gab anschließend seine Abschiedsvorlesung zum Thema Goethe und die Französische Revolution.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      Newsletter · E-Mail · Impressum