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Veranstaltungen

 

 

Durch vielfältige Formen der Literaturvermittlung wie wechselnde thematische Ausstellungen, Ausstellungsführungen, Lesungen, Vorträge und Seminare präsentiert die Monacensia ihre Bestände der Öffentlichkeit.

 

 

 

 

Mittwoch, 3. Mai 2017, 19 Uhr


Die Spuren der Manns
Lichtbildvortrag mit Uwe Naumann

Sie waren die faszinierendste Familie der deutschen Literaturgeschichte, und zugleich spiegelt sich in ihren Schicksalen eine ganze Epoche. Schon die Zeitgenossen nannten die Manns eine »amazing family« eine erstaunliche Familie.
Uwe Naumann, Kurator der Ausstellung »Mon Oncle«, schildert mit Lichtbildern und seltenen Tondokumenten seine persönliche Sicht auf die Manns. Im Mittelpunkt stehen dabei Heinrich Mann, der »große Onkel«, und sein Neffe Klaus, der hochbegabte, früh verstorbene älteste Sohn von Thomas und Katia Mann.

Veranstalter: Monacensia im Hildebrandhaus
 

Ort: Monacensia im Hildebrandhaus / Forum Atelier / Eingang Siebertstr. 2

 

Eintritt: 5,- Euro / Karten an der Abendkasse
 

 

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Thomas, Erika, Katia und Klaus Mann ©  Münchner Stadtbibliothek/Monacensia

Donnerstag, 4. Mai 2017, 13 Uhr


Kuratorenführung »Mon Oncle«
Führung durch die Ausstellung »Mon Oncle. Klaus und Heinrich Mann« mit dem Literaturwissenschaftler und Kurator Uwe Naumann


Ort: Monacensia im Hildebrandhaus / Forum Atelier / Eingang Siebertstr. 2

 

Veranstalter: Verlag Hoffmann und Campe und Monacensia im Hildebrandhaus


Eintritt: 5,- Euro / Karten an der Abendkasse

 

Anmeldung unter: monacensia.programm@muenchen.de
 

 

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Donnerstag, 4. Mai 2017, 19  Uhr


»Aus den Beständen«: Hermann Kesten
Buchvorstellung und Gespräch mit Albert M. Debrunner

Der Schriftsteller Hermann Kesten (1900
1996) ist eine beinahe vergessene  Jahrhundertgestalt. Er prägte die Literaturszene der Weimarer Republik, war eine zentrale Persönlichkeit des Exils und trug wesentlich zu den Debatten der jungen Bundesrepublik bei. Er verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen, Dramen und Gedichte. Als Essayist machte er sich vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg einen Namen.
Albert M. Debrunner hat sich über mehr als fünfundzwanzig Jahre mit Hermann Kestens Leben und Werk auseinandergesetzt. »Zu Hause im 20. Jahrhundert« (Nimbus 2017) ist die erste Biographie über den Autor. In der Reihe »Aus den Beständen« präsentieren AutorInnen und WissenschaftlerInnen ihre Arbeiten, die auf Basis der Monacensia-Sammlung entstanden sind.

Veranstalter: Monacensia im Hildebrandhaus und Nimbus Verlag

 

Ort: Monacensia im Hildebrandhaus / Forum Atelier / Eingang Siebertstr. 2

 

Eintritt frei

 

Anmeldung unter: monacensia.programm@muenchen.de
 

 

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© Nimbus Verlag

Vorschau: Ausstellung


»Trügerische Idylle"

Schriftsteller und Künstler am Tegernsee 1900 bis 1945


Eine Ausstellung der Monacensia München
im Olaf Gulbransson Museum, Tegernsee
28. Mai bis 17. September 2017

Informationen zur Ausstellung finden Sie  hier

 

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Ludwig Thoma mit Freunden in Abwinkel.
© Münchner Stadtbibliothek/ Monacensia

»Mon Oncle«

Klaus und Heinrich Mann
 

Ausstellung der Monacensia im Hildebrandhaus
Noch bis 13. Januar 2018
 

Die Ausstellung präsentiert ein besonderes Kapitel aus der Geschichte einer ganz besonderen deutschen Familie: die Beziehung zwischen Heinrich Mann und seinem ältesten Neffen Klaus.
Gezeigt werden die Lebensgeschichten zweier Schriftsteller: Heinrich Mann (1871–1950), Autor der Romane Professor Unrat und Der Untertan, der in den Jahren der Weimarer Republik zu einem der angesehensten Künstler in Deutschland wurde; und Klaus Mann (1906–1949, der seinen Weg als literarisches Enfant terrible in den Zwanzigerjahren begann. Im Frühjahr 1933, nach dem Machtantritt der Nazis, mussten beide ins Exil gehen. In den folgenden Jahren wurde die geistige Verbindung zwischen ihnen immer enger, der Onkel wurde für den Neffen zunehmend zur Vaterfigur. Klaus Manns Roman Mephisto ist ohne Heinrich Manns Der Untertan nicht zu denken.
Beide gehörten zu den wichtigsten Repräsentanten der Hitler-Gegner, zunächst im europäischen Exil, später in den USA. Eine dauerhafte Rückkehr nach Europa in den Jahren nach 1945 gelang jedoch weder Klaus noch Heinrich Mann. Das Exil war lebenslänglich. »You can’t go home again« lautete Klaus Manns bitteres Resümee nach einer Reise durch Deutschland. 1949 nahm er sich in Cannes das Leben. Sein alter Onkel starb 1950 vereinsamt in Los Angeles.

 

Dokumentiert werden die Lebenswege von Klaus und Heinrich Mann, die innerhalb der Familie stets für das Unbürgerliche, das Bohemeleben standen. Sie thematisiert auch die spannungsreiche, komplizierte Beziehung beider zu Thomas Mann, dem Bruder beziehungsweise dem Vater. Und sie spiegelt mit der Familiengeschichte der Manns zugleich ein zentrales Kapitel deutscher Kultur- und Zeitgeschichte.

 

Die Ausstellung wird begleitet von einem vielfältigen Rahmenprogramm mit Lesungen und Gesprächen, einem Lichtbildvortrag auf den Spuren der Manns und einem Abend zu Klaus Manns Kinoleidenschaft.

 

 

Eintritt frei

 

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Ausstellungsräume im Hildebrandhaus © Eva Jünger/Münchner Stadtbibliothek

 

 

 

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