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Veranstaltungen

 

 

 

Durch vielfältige Formen der Literaturvermittlung wie wechselnde thematische Ausstellungen, Ausstellungsführungen, Lesungen, Vorträge und Seminare präsentiert die Monacensia ihre Bestände der Öffentlichkeit.

 

 

 

 

»Mon Oncle«

Klaus und Heinrich Mann
 

Ausstellung der Monacensia im Hildebrandhaus
Noch bis 13. Januar 2018
 

Die Ausstellung präsentiert ein besonderes Kapitel aus der Geschichte einer ganz besonderen deutschen Familie: die Beziehung zwischen Heinrich Mann und seinem ältesten Neffen Klaus.
Gezeigt werden die Lebensgeschichten zweier Schriftsteller: Heinrich Mann (1871–1950), Autor der Romane Professor Unrat und Der Untertan, der in den Jahren der Weimarer Republik zu einem der angesehensten Künstler in Deutschland wurde; und Klaus Mann (1906–1949, der seinen Weg als literarisches Enfant terrible in den Zwanzigerjahren begann. Im Frühjahr 1933, nach dem Machtantritt der Nazis, mussten beide ins Exil gehen. In den folgenden Jahren wurde die geistige Verbindung zwischen ihnen immer enger, der Onkel wurde für den Neffen zunehmend zur Vaterfigur. Klaus Manns Roman Mephisto ist ohne Heinrich Manns Der Untertan nicht zu denken.
Beide gehörten zu den wichtigsten Repräsentanten der Hitler-Gegner, zunächst im europäischen Exil, später in den USA. Eine dauerhafte Rückkehr nach Europa in den Jahren nach 1945 gelang jedoch weder Klaus noch Heinrich Mann. Das Exil war lebenslänglich. »You can’t go home again« lautete Klaus Manns bitteres Resümee nach einer Reise durch Deutschland. 1949 nahm er sich in Cannes das Leben. Sein alter Onkel starb 1950 vereinsamt in Los Angeles.

 

Dokumentiert werden die Lebenswege von Klaus und Heinrich Mann, die innerhalb der Familie stets für das Unbürgerliche, das Bohemeleben standen. Sie thematisiert auch die spannungsreiche, komplizierte Beziehung beider zu Thomas Mann, dem Bruder beziehungsweise dem Vater. Und sie spiegelt mit der Familiengeschichte der Manns zugleich ein zentrales Kapitel deutscher Kultur- und Zeitgeschichte.

 

Die Ausstellung wird begleitet von einem vielfältigen Rahmenprogramm mit Lesungen und Gesprächen, einem Lichtbildvortrag auf den Spuren der Manns und einem Abend zu Klaus Manns Kinoleidenschaft.

 

 

Eintritt frei

 

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Ausstellungsräume im Hildebrandhaus © Eva Jünger/Münchner Stadtbibliothek

 

Dienstag, 4. April 2017, 19.00 Uhr


Mopsa Sternheim & Gottfried Benn – die Obsession eines Lebens
 

Buchvorstellung und Gespräch mit Lea Singer
Moderation: Judith Heitkamp

Mopsa Sternheim, Tochter von Thea und Carl Sternheim, dem erfolgreichen Bühnenautor, ist sicher, dass nur Gottfried Benn ihr das geben kann, was in ihrer Familie fehlt: Halt und Verlässlichkeit. Damit nimmt in Brüssel eine Liebesgeschichte ihren Anfang, wie sie kälter und heißer nicht sein könnte. Mopsa ist von Gottfried Benn wie besessen. Seine Lyrik wird der Soundtrack ihres Lebens, eines Schicksals von schwindelerregender Fallhöhe.
Lea Singer wurde in Kunstgeschichte, Musik und Literaturwissenschaft promoviert. Sie arbeitet auch als Sachbuchautorin und Publizistin und lebt in München.
 


Ort: Monacensia im Hildebrandhaus / Forum Atelier / Eingang Siebertstr. 2

 

Veranstalter: Verlag Hoffmann und Campe und Monacensia im Hildebrandhaus


Eintritt: 5,- Euro / Karten an der Abendkasse
 

 

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 © Hoffmann und Campe Verlag

 

 

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