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Die Bibliothek der Monacensia

Zur Monacensia gehört eine öffentliche Forschungsbibliothek mit einer einzigartigen Sammlung von Büchern zum Thema München. 

Die Sammlung umfasst derzeit rund 150 000 Bücher und Medien. Sammlungsschwerpunkt ist die Literatur über München als bayerische Landeshauptstadt, als ehemalige Residenz der Wittelsbacher, als Sitz des Bayerischen Landtags, der Universitäten, der Staatsbehörden und des Erzbischofs sowie als Verlagsstadt. Auch Münchens Funktion im kulturellen Bereich wird bei der Literaturauswahl berücksichtigt, so als Standort bedeutender staatlicher, städtischer und privater Museen und Sammlungen, zahlreicher Galerien, öffentlicher und privater Theater und Kleinkunstbühnen. 

Darüber hinaus zählen zum Bestand Biografien Münchner Persönlichkeiten, frühe Münchner Drucke von 1500 bis ca. 1750, Pressen- und Luxusdrucke Münchner Verlage, in München erscheinende Zeitungen und Zeitschriften, Karten und Pläne der Stadt und ihrer Umgebung, in München gehaltene Reden, Kongressberichte wie auch Theaterzettel und -programme.

Familie-Mann-Bibliothek

Ein Sammlungsschwerpunkt sind gedruckte Werke von und über alle Mitglieder der Familie Mann.

Autorendokumentation

Ein umfangreiches Zeitungsausschnittsarchiv enthält Zeitungs- und Zeitschriftenartikel über Münchner Autorinnen und Autoren.

Münchner Comicszene

Derzeit befindet sich ein Bestand zur Münchner Comicszene im Aufbau.

 

Gründungsgeschichte

1921 veranlasste der damalige Stadtbibliotheksdirektor Prof. Hans Ludwig Held, der Büchersammlung der Städtischen Kollegien wie die Stadtbibliothek seinerzeit hieß sämtliche Bücher zum Thema München zu entnehmen. Die Städtischen Referate, beispielsweise das Baureferat, oder auch das Stadtmuseum mussten ihren Bestand an München-Büchern abliefern. Diese ausgewählten Bände bildeten den Grundstock der Monacensia-Sammlung, die seitdem als eigenständige Abteilung der Münchner Stadtbibliothek besteht. Ihr Sammlungsbereich umfasst alles an Gedrucktem zum Thema München und Region.

Der Name „Monacensia“ (latinisierte Form zu München) wurde bereits in den Anfangsjahren geprägt. Der damals erstellte Katalog umfasste 5 000 Bände. Heute besitzt die Bibliothek rund 130 000 Bände.

Die Monacensia-Bibliothek war seit ihrem Bestehen in verschiedenen Domizilen innerhalb der Stadt untergebracht: 1921 bis 1931 in einem Zimmer im Neuen Rathaus, danach im Gebäude der Alten Polizei an der Weinstraße. Während des Zweiten Weltkrieges konnten fast alle Bestände in Pfarrhöfe, Klöster und Schlösser verlagert und somit gerettet werden. Die Kriegsverluste betrugen nur 158 Bücher, leider jedoch 1 468 Zeitungsbände, darunter die Gesamtausgabe des Bayerischen Kurier. Nach Kriegsende wurde die Bibliothek provisorisch im Palais Aremberg in der Mandlstraße in Schwabing untergebracht, von 1949-1953 in der Pschorr-Villa in der Möhlstraße 23, und von 1954
1977 in der Mathildenstraße 1. Seit Herbst 1977 befindet sich die Monacensia im Hildebrandhaus. Der Lese- und der Katalogsaal wurden im ehemaligen Atelier Adolf von Hildebrands eingerichtet.
 


 

 

 

 

 

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