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Monacensia-Bibliothek

Die Bibliothek der Monacensia mit einer einzigartigen, rund 150.000 Medien umfassenden Sammlung von Büchern zum Thema »MünchenÍ ist der wissenschaftlichen Forschung verpflichtet. Sammlungsschwerpunkt ist München als Literatur- und Kulturstadt. Die Bibliothek ist ein Wissensspeicher, der von alten Münchner Drucken des 16. Jahrhunderts bis zu aktuellen Neuerscheinungen reicht. Für Studium und Lektüre stehen verschiedene Bibliotheken zur Verfügung.

Bibliothek im Damenatelier

In den ehemaligen Atelierräumen der Töchter des Bildhauers Adolf von Hildebrand steht als Freihandbibliothek ein thematisch sortierter Querschnitt der neueren Literatur zu München zur Verfügung. Inhaltlich reicht das Spektrum von Architektur und Baukunst über die Geschichte der bayerischen Landeshauptstadt bis zu den Münchner Stadtteilen und Sport in München.

Familie-Mann-Bibliothek

Den literarischen Werken von und über die Familie des weltbekannten Schriftstellers und Nobelpreisträgers Thomas Mann ist eine eigene Freihandbibliothek gewidmet. Sie versammelt ausgewählte Werkausgaben, Briefbände, Tagebücher, Biografien und Bildbände, neuere Sekundärliteratur, Jahrbücher, Studien- und Schriftenreihen zur »amazing family«, die einige der bedeutendsten Schriftsteller deutscher Sprache hervorbrachte. Eine Vitrine präsentiert wechselnde Originaldokumente aus den Nachlässen der Familie Mann. Hörinseln mit Originaltonaufnahmen ermöglichen einen lebendigen Eindruck von Thomas Mann und den Seinen.

Bibliothek Münchner Autorinnen und Autoren

Präsentiert wird eine ständig aktualisierte repräsentative Auswahl der Werke von Münchner Autorinnen und Autoren sowie Literatur zu den Themenschwerpunkten Boheme um 1900, München der 1920er-Jahre und Exil.

Forum Atelier

Auf zwei Galerien, die das ehemalige große Atelier von Adolf von Hildebrand mit der Bibliothek im Damenatelier verbinden, befinden sich nach Sprachen geordnet sämtliche Übersetzungen des literarischen Werkes von Thomas Mann. Die gegenüber liegende Atelierwand ist mit der Privatbibliothek des deutsch-britischen Schriftstellers, Historikers und Übersetzers Peter de Mendelssohn (1908–1982) bestückt. Wegen seiner jüdischen Abstammung ging er 1933 ins Exil, erst 1970 kehrte er nach München zurück. In seinem letzten Lebensjahrzehnt widmete Peter de Mendelssohn sich hauptsächlich dem Leben und Werk von Thomas Mann.

Benutzung

Die Bestände der Monacensia-Bibliothek sind vollständig im Onlinekatalog der Münchner Stadtbibliothek recherchierbar. Bücher und audiovisuelle Medien ab dem Erscheinungsjahr 1960 können nach Hause ausgeliehen werden. Benötigt wird dazu ein Ausweis der Münchner Stadtbibliothek.

 

 

Gründungsgeschichte der Bibliothek

1921 veranlasste der damalige Stadtbibliotheksdirektor Prof. Hans Ludwig Held, der Büchersammlung der Städtischen Kollegien wie die Stadtbibliothek seinerzeit hieß sämtliche Bücher zum Thema München zu entnehmen. Die Städtischen Referate, beispielsweise das Baureferat, oder auch das Stadtmuseum mussten ihren Bestand an München-Büchern abliefern. Diese ausgewählten Bände bildeten den Grundstock der Monacensia-Sammlung, die seitdem als eigenständige Abteilung der Münchner Stadtbibliothek besteht. Ihr Sammlungsbereich umfasst alles an Gedrucktem zum Thema München und Region.

Der Name »Monacensia« (latinisierte Form zu München) wurde bereits in den Anfangsjahren geprägt. Der damals erstellte Katalog umfasste 5 000 Bände. Heute besitzt die Bibliothek rund 130 000 Bände.

Die Monacensia-Bibliothek war seit ihrem Bestehen in verschiedenen Domizilen innerhalb der Stadt untergebracht: 1921 bis 1931 in einem Zimmer im Neuen Rathaus, danach im Gebäude der Alten Polizei an der Weinstraße. Während des Zweiten Weltkrieges konnten fast alle Bestände in Pfarrhöfe, Klöster und Schlösser verlagert und somit gerettet werden. Die Kriegsverluste betrugen nur 158 Bücher, leider jedoch 1 468 Zeitungsbände, darunter die Gesamtausgabe des Bayerischen Kurier. Nach Kriegsende wurde die Bibliothek provisorisch im Palais Aremberg in der Mandlstraße in Schwabing untergebracht, von 1949-1953 in der Pschorr-Villa in der Möhlstraße 23, und von 1954
bis 1977 in der Mathildenstraße 1. Seit Herbst 1977 befindet sich die Monacensia im Hildebrandhaus. Der Lese- und der Katalogsaal wurden im ehemaligen Atelier Adolf von Hildebrands eingerichtet.

 

 

 

 

 

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